Neun Personen,
ein Kontorhaus
an der Deichstraße
Nordwerk entstand 2014 aus einer Bürogemeinschaft von drei Gestaltern. Geblieben ist die Idee: kleine Struktur, direkte Wege, niemand zwischen Kunde und Arbeit.
Haltung
Wir glauben nicht an Gestaltung, die sich selbst feiert. Ein Auftritt hat eine Aufgabe: verständlich machen, wofür jemand steht, und den nächsten Schritt leicht machen. Alles, was dieser Aufgabe nicht dient, fliegt raus — auch wenn es hübsch wäre.
Deshalb fragen wir zu Beginn viel und entwerfen spät. Und deshalb übergeben wir am Ende nicht nur Dateien, sondern Regeln, mit denen andere weiterarbeiten können.
Womit wir arbeiten
Entwurf in Figma, Umsetzung von Hand. Kein Baukasten, keine Themes. Für Inhalte setzen wir auf Systeme, die Redakteure nach einer Schulung bedienen — nicht auf solche, die eine Agentur zur Bedingung machen.
Unser Büro im vierten Stock, Deichstraße 41. Im Erdgeschoss röstet seit 1974 eine Kaffeerösterei — das merkt man morgens im Treppenhaus.
Zeitleiste
| 2014 | Gründung als Bürogemeinschaft, drei Personen, erster Kunde eine Tischlerei |
| 2017 | Umzug an die Deichstraße, erste Festanstellungen |
| 2019 | Erstes Designsystem für einen Versicherer, Beginn der Produktarbeit |
| 2022 | Umwandlung in eine GmbH, sechs Personen |
| 2024 | Leitsystem Kulturwerft Altona, erste Arbeit im Raum |
| 2026 | Neun Personen, Schwerpunkt auf langfristiger Betreuung |
Keine Praktikantenarbeit
Wer bei uns anfängt, arbeitet vom ersten Tag an mit — und wird dafür bezahlt.
Vier-Tage-Woche
Seit 2023, bei vollem Gehalt. Freitags ist das Studio zu, die Telefone auch.
Ein Projekt je Person
Niemand jongliert. Das kostet Auslastung und spart Fehler.